KONSTRUKTIVISMUS

Im letzten Teil der Reihe
stell ich mich ins Freie.

Nackt und ungehemmt passiert nicht mehr,
als mit Sitte und Begehr.
Denn Regeln machen das Leben doch erst froh,
die Entscheidung, der bewusste Griff ins Klo.

Haben lange leere Tüten fest umarmt und festgestellt,
dass was schön und weich und lebendig in der Tüte war,
hat nur gezählt,
weil wir es da hinein gesteckt und festgehalten haben.

Und... wenn wir dann alleine sind,
ohne Tüte, ohne Hand,
die angeblich so liebevoll über uns bewacht,
dann sehen wir, was wirklich zählt.
Denn... es zählt nichts...
Alles ist nur hergestellt.

So tun wir was wir wollen und was von uns erwartet wird,
denn Gemeinschaft ist das, was uns zusammenhält.
Deshalb geb ich meine Freiheit auf,
um zu sehen, zu fühlen, zu staunen und zu verstehen.

Was wir jetzt festhalten? Die Gegenwart.
Um auch in Zukunft schnell zu sehen,
wie Dinge funktionieren,
um schneller auf Übles zu reagieren.

Du, ihr, wir... alle zusamm'.
Es wird nicht besser... Aber es geht voran.